„Data First!“ Gesundheits-Check im digitalen Zeitalter!

Im Marketing gibt es eine einfache Regel für den Erfolg: Je größer die Reichweite desto besser das Ergebnis. Für den Direktvertrieb heißt dies: Je umfangreicher die Zielgruppe ist, desto mehr Buchungen kann der Hotelier über die eigenen Kanäle generieren.

Zeit für Veränderung

Zeit für Veränderung

Wie Sie bis zu 100.000 potenzielle Gäste erreichen!

Die Maxime im Marketing sollten demnach lauten: „Data First“! Es ist somit ratsam, möglichst viele Kontaktdaten von Gästen bzw. potentiellen Gästen zu sammeln, um diese im Marketing zu nutzen. Der Hintergrund ist simpel: Die Erstellung einer Kampagne im elektronischen Zeitalter ist unglaublich günstig geworden. Die Versandkosten – einst der limitierende Faktor im Kundenbeziehungsmanagement – spielen heute keine große Rolle mehr. Dies führt dazu, dass ein Unternehmen mit weniger als 1.000 € bis zu 100.000 potenzielle Gäste erreichen kann – Stichwort Tausender-Kontaktpreis. Und genau das ist speziell für das E-Mail-Marketing extrem günstig geworden.

Wie viel Marketingpotenzial besitzt ein Hotel?

Mit wie vielen Gästen sollte ein Hotel im Zeitalter von Big Data kommunizieren können? Das folgende Beispiel gibt Aufschluss hierüber: Ein Hotel mit 100 Zimmern, einer Auslastung von 80%, einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 1,5 Tagen, einem Doppelbelegungsfaktor von 25% und zusätzlichen 5.000 externen Tagungsgästen sollte heute in der Lage sein, ca. 25.000 Marketingprofile pro Jahr zu generieren. Selbst unter Berücksichtigung eines Loyalitätsfaktors von 20% sollte es möglich sein, nach spätestens fünf Jahren mehr als 100.000 Gäste im Marketing anzusprechen.

In den meisten Betrieben liegt diese Zahl jedoch weit darunter, wodurch große Umsatzpotenziale ungenutzt bleiben. Bei einem durchschnittlichen Bestandskunden-Newsletter liegt die Buchungsrate bei ca. 0,25%. Rechnet man mit einem Durchschnittsumsatz von 250€ pro Buchung, können mit einer einzigen Kampagne an 100.000 Empfänger ca. 250 Buchungen mit einem kalkulierten Umsatz von über 60.000€ generiert werden, mit dailypoint™ etwa ist der Erfolg jeder Marketingaktion genauestens messbar.

Mit der richtigen Strategie können Hotels von ca. 85% ihrer Gäste vollständige Kontaktdaten einholen. Dazu zählen auch Tagesgäste und Begleitpersonen. Unternehmen, die dies nicht erreichen, haben entsprechenden Handlungsbedarf.

Gewappnet für das digitale Zeitalter

Für Manager ist es ratsam sich zu fragen, wie fit ihr Unternehmen für das digitale Zeitalter ist. Die Basis ist die Anzahl der nutzbaren Marketingprofile. Sollte diese unter 85% liegen, gibt es Defizite. Die Ursachen können rechtlicher, technischer oder organisatorischer Natur sein und führen zu steigenden Vertriebskosten. Schließlich ist die Neukunden-Akquise bis zu 10 Mal teurer als das Bestandskunden-Management.

Moderne Unternehmensbewertungsmodelle berücksichtigen die Anzahl der verfügbaren Kundenprofile. Dies trifft allerdings nicht auf die Hotellerie zu. Dort ist die Bedeutung der Digitalisierung noch nicht in die Modelle einbezogen. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Unternehmer sollten gewappnet sein und großes Augenmerk auf ihre Digitalisierungsstrategie legen. Für das Marketing bedeutet dies, dass nicht Design oder Inhalte  die zentrale Rolle spielen sollten, sondern vor allem das Sammeln von Daten.

Wenn Sie erfahren möchten, ob Ihr Hotel für das digitale Zeitalter gewappnet ist, können wir Ihnen unseren Reality Check anbieten. Infos dazu erhalten Sie entweder telefonisch unter 089 189 35 69 0 oder über RealityCheck@dailypoint.com.

Wie sicher sind Ihre Daten?

Nach dem Hackerangriff auf Yahoo sind die Zugangsdaten von rund 1 Milliarde User im Netz verfügbar. Besonders besorgniserregend dabei ist, dass viele Nutzer just dieselben Usernamen und Passwörter für eine Vielzahl von Zugängen verwenden. Was für viele recht praktisch erscheinen mag, ist jedoch hochgradig gefährlich und ein absolutes No-Go.

Die Sicherheit Ihrer Passwörter hat oberste Priorität

Die Sicherheit Ihrer Passwörter hat oberste Priorität

Daher heute ein paar Tipps zur Datensicherheit. Wir bei dailypoint™ haben z.B. eine sehr strikte Passwort-Vergaberichtlinie. Der Grund hierfür ist folgender: Wir wollen sicherstellen, dass die hochsensiblen Daten, die uns anvertraut werden, auch sicher gespeichert sind. Heute möchte ich Ihnen erklären, was eine kleine Änderung bei der Passwort-Vergabe bewirken kann und welch große Auswirkung dies auf die Datensicherheit hat.

Wenn die Versicherung nicht zahlt

Die Sicherheit eines Passwortes ist letztlich reine Mathematik. Je mehr mögliche Kombinationen, desto länger ist die Zeit, die benötigt wird, um dieses zu hacken. Doch im Computerzeitalter ist das Hacken von Passwörtern häufig schon im Bruchteil einer Sekunde möglich, und das ist natürlich ein Riesenproblem. Doch darüber sind sich nur wenige Menschen bewusst.

Wir bei dailypoint™ nutzen Passwörter mit einer Mindestlänge von 13 Zeichen, Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. Das hört sich viel an und ist natürlich umständlicher als die vier, sechs oder achtstelligen Passwörter, die heute noch häufig genutzt werden. Doch der Unterschied ist gravierend! Was viele gar nicht wissen ist, dass mangelhafte Passwortrichtlinien dazu führen, dass Ihre Versicherung im Schadenfall grobe Fahrlässigkeit feststellt und eine Entschädigung ablehnt. So etwas ist natürlich der Super-GAU und für Geschäftsführer höchst gefährlich wenn es um eventuelle Haftungsfragen geht.

Passwörter werden heute über sogenannte Brute-Force-Angriffe gehackt. Das sind Computerprogramme, die professionell genutzt sogar über Netzwerke übergreifend auf eine extreme Rechenpower zurückgreifen können und somit eine Vielzahl von Kombinationen pro Sekunde ausprobieren bis letztlich die richtige Kombination ermittelt ist.

3 Jahre zum Knacken eines Passworts

Ein sechsstelliges Passwort aus Kleinbuchstaben wird so in aller Regel in weniger als einer Sekunde gehackt! Doch nun kommt die Mathematik ins Spiel. Ein achtstelliger Code würde schon ca. 1,5 Minuten benötigen. Wenn man nun aber nicht nur die Länge, sondern auch die mögliche Zeichenanzahl vergrößert, so kommt man bei der von dailypoint™ verwendeten Lösung auf 2.000285392686698+23 Kombinationen! Das bedeutet, dass es rein theoretisch bis zu 2,9 Millionen Jahre dauert, um ein Passwort zu knacken. Eine kleine Änderung in der Passwortrichtlinie kann somit auch Ihnen helfen, sicher aufgestellt zu sein.

Unser Tipp an Sie: Überprüfen Sie nicht nur Ihre eigenen Passwortrichtlinien, sondern auch die Sicherheitskonzepte Ihrer Partner. Auch hier stehen Sie in der Pflicht und agieren ggf. fahrlässig, wenn Sie dies nicht tun!

 

Wie man Umsatz mit Social Media generiert

Irrtümlicherweise denken viele Hoteliers bei dem Begriff Social Media an Twitter, Facebook oder Instagram. Doch Social Media besteht aus zwei Bereichen. Neben Facebook & Co. sind spielen besonders die Bewertungsportale eine sehr große Rolle. Denn Communities sind schön und gut, doch das Geld verdienen Hotels überwiegend via TripAdvisor, HolidayCheck und Google+.

Social Media beeinflusst die Vertriebsstrategie nachhaltig

Social Media beeinflusst die Vertriebsstrategie nachhaltig

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Die Halbwertszeit des Wissens!

Nie war der Wandel so präsent wie heute, nie war es wichtiger, stets am Ball zu bleiben und sich fortzubilden! Solche Sätze liest man oft, doch sie sind wahr und gerade das Thema der letzten Monate – nämlich Big Data – belegt dies.

Als Gordon Moore, einer der Gründer von Intel, 1965 postulierte, dass die Prozessorgeschwindigkeit sich alle 18 Monate und die Netzwerkkapazitäten sogar alle 9 Monate verdoppeln würden, waren sich nur sehr wenige Menschen darüber bewusst, was dies bedeuten würde. Letztlich hat Gordon Moore vor mehr als 50 Jahren exakt vorhergesagt, wie rasant sich alles um uns herum verändern würde. Wenn wir das Szenario weiterspinnen, bedeutet seine selbsterfüllende Prophezeiung, dass ein Computer im Jahr 2026 ca. 64 Mal so schnell sein wird wie heute! Was damit dann möglich sein wird, ist nahezu unvorstellbar.

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Big Data: Bringen Sie Licht ins Dunkle und gehen Sie mit dem Wandel!

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Wundertüte WLAN

Daten werden im Big Data Zeitalter als das neue Gold bezeichnet. Wie wertvoll sie sind, lässt sich an den Firmenbewertungen von Unternehmen wie Booking.com, AirBnB oder Uber ablesen, die ohne die Datenflut keine Existenzgrundlage hätten.

Ein Bereich im Hotel, der Daten im Überfluss produziert, ist das WLAN. Obwohl dort immense Datenberge entstehen, befasst sich so gut wie niemand mit diesen. Doch das ist ein Fehler! Denn ein 200-Zimmer-Hotel verschenkt so rein rechnerisch knapp 280.000 Euro pro Jahr!

WLAN-Nutzung in der Hotellerie

Das kostenlose WLAN in Hotels kann auch dem Hotelier – nicht nur seinen Gästen – einen großen Nutzen bringen

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Die Gastloyalität steht und fällt mit der Nutzung Ihrer Gastdaten!

Der Kampf um den Kunden und seine Loyalität manifestiert sich in seinem Buchungsverhalten, er steht und fällt also mit den Daten des Gastes. Nur wer heute genau weiß, wer seine Gäste sind, was sie sich zu welchem Zeitpunkt wünschen und was sie letztlich bereit sind zu zahlen, kann sich den OTAs entgegenstellen. Der Erfolg hängt dabei nicht von der Größe eines Unternehmens ab, sondern von der Fähigkeit des Managements, sich neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Es geht letztlich um das Thema Central Data Management (CDM).

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Central Data Management erfordert ein Umdenken im Hotel-Management

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Hotelinvestments: Mit Big Data investieren, denn noch schläft die Konkurrenz!

Viele Hotelmanager fragen sich Jahr für Jahr, wo und wie viel investiert werden muss, um die Erwartungen der Gäste zu erfüllen. Fakt ist, dass die Zufriedenheit neben der Kommunikation die wichtigste Variable ist, wenn es um die Loyalität bzw. das Wiederkaufverhalten der Gäste geht.

Thomas Reisenzahn, ehemaliger Generalsekretär des Österreichischen Hotelverbandes und jetziger Geschäftsführer der GFB Prodinger Tourismusberatung, kommentierte kürzlich die Ursachen für die zunehmend schwierigere Situation der Hotels im Alpenland u.a. mit falschen und zu teuren Investitionen. Ich stimme ihm da voll und ganz zu, aber nicht nur für das Alpenland, sondern überall!

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Die Formel für Big Data! BD = C²A²

Was um Himmelswillen ist Big Data?! Fast täglich werde ich gefragt, was es mit dem Thema auf sich hat. Und tatsächlich ist es gar nicht so einfach, Big Data jedermann einfach zu veranschaulichen. Obwohl das Thema rund um die intelligente Datennutzung nicht aktueller sein könnte – wie man den Medien tagtäglich entnehmen kann –  gibt es nur wenige Experten, die schlüssige Antworten liefern.

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Hotelmarketing: Versumpft im Jahr 2000?

Seit mehr als 20 Jahren befasse ich mich nun mit elektronischen Medien. Im Jahr 2000 habe ich im Bereich Marketing-Datenbanken und CRM begonnen. Seitdem habe ich einen sehr guten Überblick darüber bekommen, was die Hotellerie – speziell in der Gastkommunikation –  so treibt. Erstaunlicherweise hat sich nicht viel geändert in den vergangenen Jahren. 99,9% der Hotels befinden sich meiner Meinung nach immer noch im Jahr 2000.

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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

Big Data in der Hotellerie – bzw. ein allumfassendes und intelligentes Datenmanagement – ist zwar in aller Munde, aber kaum irgendwo wird es auch nur im Ansatz umgesetzt. In meinem aktuellen Buch „Big Data – Herausforderung und Chance für die Hotellerie“,  habe ich prognostiziert, dass dies im Jahr 2020 eine Menge Hotels die Existenz kosten wird. Doch ich habe mich getäuscht. Diese Welle ist bereits im vollen Gange!

Secured Online Cloud Computing Concept with Business Man

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